We-Time Januar · 4. bis 31. Januar 2027
Im Januar trainieren alle ihren Körper. Wir trainieren Verbindung.
Die kostenlose Januar-Challenge für mehr echte Begegnung: vier Wochen, ein kleiner Impuls pro Werktag. Vom ersten „Ich musste an dich denken“ bis zum gemeinsamen Tisch.
Das Januar-Ritual
Jedes Jahr dieselben guten Vorsätze.
Zurück ins Fitnessstudio. Dry January. Dreißig Tage Yoga. Endlich die Meditations-App. Das ist alles richtig. Und trotzdem lässt die Motivation laut Daten der Sport-App Strava schon um den zweiten Freitag im Januar spürbar nach.8
Vielleicht liegt es daran, dass wir all das allein machen. Und dass wir dabei das vergessen, was uns nachweislich am gesündesten hält.
Was wirklich gesund hält
Die wichtigste Quelle für ein gutes, langes Leben sind andere Menschen.
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Seit 1938
die längste Glücksstudie der Welt
Die Harvard-Studie begleitet Menschen über ihr ganzes Leben. Ihr deutlichstes Ergebnis: Gute Beziehungen halten uns glücklicher und gesünder als Geld, Ruhm oder Erfolg. 1
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+50 %
Überlebenswahrscheinlichkeit
Menschen mit starken sozialen Beziehungen leben deutlich länger. Ausgewertet wurden 148 Studien. Der Effekt liegt in derselben Größenordnung wie der des Nichtrauchens. 2
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1 von 6
Menschen weltweit ist einsam
Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass Einsamkeit mit rund 871.000 Todesfällen pro Jahr zusammenhängt – etwa 100 in jeder Stunde. 3
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62 %
wollen mehr Zeit mit Familie und Freunden
Das ist der häufigste Neujahrsvorsatz in Deutschland, bei den 14- bis 29-Jährigen sogar 71 %. Für Sport, Ernährung und Verzicht gibt es Challenges. Dafür bisher nicht. 4
Gleichzeitig verbringen wir immer weniger Zeit miteinander. In Deutschland hat sich die Einsamkeit junger Erwachsener zwischen 2013 und 2021 mehr als verdoppelt.5
Die gute Nachricht
Die anderen freuen sich mehr, als du denkst.
In Experimenten mit fast 6.000 Menschen zeigte sich: Wir unterschätzen systematisch, wie sehr sich andere freuen, wenn wir uns melden. Besonders dann, wenn es überraschend kommt.6
Und Pendlerinnen und Pendler, die in Bus und Bahn ein Gespräch mit einer fremden Person begannen, hatten eine deutlich schönere Fahrt als die, die schwiegen. Vorher hatten fast alle das Gegenteil erwartet.7
Der erste Schritt ist kleiner, als er sich anfühlt. Genau dort setzt der We-Time Januar an.
So funktioniert’s
Vier Wochen. Jeden Tag ein Schritt näher an echte Begegnung.
Ab dem 4. Januar 2027 bekommst du montags bis freitags einen kleinen Impuls per E-Mail, meist in fünf Minuten machbar. Sonntags kommt ein Wochenbrief. Wir fangen ganz leise an und steigern uns langsam.
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Erinnern
Wir fangen ganz leise an: mit einer Nachricht an Menschen, an die du oft denkst.
- Eine Nachricht nach langer Zeit
- Ein altes Foto: „Weißt du noch?“
- Eine Sprachnachricht statt Text
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Stimme und Hand
Etwas persönlicher, etwas analoger. Deine Stimme und deine Handschrift sind ein Geschenk.
- Ein Anruf ganz ohne Anlass
- Ein Brief oder eine Postkarte
- Eine Verabredung mit Datum
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Mut
Kleine Begegnungen mit Menschen, die du (noch) nicht gut kennst. Sie machen mehr aus deinem Tag, als du denkst.
- Ein Lächeln und ein Satz für eine fremde Person
- Die Nachbarn kennenlernen
- Smalltalk dort, wo du sonst nur „effizient“ bist
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Begegnung
Jetzt wird es wirklich: Du triffst Menschen. Und machst daraus vielleicht ein Ritual.
- Ein Treffen mit einem Menschen, den du vermisst hast
- Ein Spaziergang statt eines Termins
- Ein Ort, an dem Gemeinschaft wächst
Finale: Der lange Tisch
Zum Abschluss laden alle, die mitmachen, Menschen an einen Tisch ein – den Küchentisch, eine Picknickdecke im Treppenhaus, einen Topf Suppe für die Nachbarschaft. Viele kleine Tische, ein gemeinsamer Moment.
Ein Vorgeschmack
Tag 1
Schreib heute einer Person, an die du oft denkst, mit der du aber seit über einem Jahr nicht gesprochen hast. Du brauchst keinen Anlass. „Ich musste gerade an dich denken“ reicht völlig.
Mach’s zu zweit.
Die erste Übung beginnt schon jetzt: Lade eine Person ein, mit dir mitzumachen. Zu zweit hält man länger durch. Und ihr habt im Januar einen Grund mehr, euch zu sehen.
Wer dahintersteckt
Hallo, ich bin Dorothee.
Ich bin Speakerin, Autorin und Strategin und beschäftige mich seit Jahren mit der Frage, wie Zugehörigkeit entsteht, zwischen Menschen und zwischen Menschen und Unternehmen. Darüber habe ich das Buch Gemeinsam sind wir MEHRWERT geschrieben.
Den We-Time Januar habe ich ins Leben gerufen, weil ich glaube: Verbindungen sind die Währung unserer Zeit. Und weil man sie nicht optimieren, sondern nur pflegen kann. Am besten gemeinsam.
Gemeinsam sind wir MEHRWERT Mehr über mich Fragen
Gut zu wissen
Was kostet die Challenge?
Nichts. Der We-Time Januar ist kostenlos.
Wie viel Zeit brauche ich?
Die meisten Impulse dauern fünf bis zehn Minuten. In der letzten Woche verabredest du dich mit Menschen – das darf dann gern länger dauern.
Wie oft bekomme ich E-Mails?
Vom 4. bis 29. Januar montags bis freitags einen kurzen Impuls, sonntags einen Wochenbrief mit Rückblick und Ausblick. Danach melde ich mich gelegentlich mit Gedanken rund um Verbindung und Gemeinschaft. Du kannst dich jederzeit mit einem Klick abmelden.
Ich bin eher introvertiert. Ist das trotzdem etwas für mich?
Ja. Es geht nicht um mehr Kontakte, sondern um echte. Zu jedem Impuls gibt es eine leise Variante, und du entscheidest selbst, wie weit du gehst.
Kann ich auch später einsteigen?
Ja. Wer sich nach dem 4. Januar anmeldet, bekommt die Impulse ab Tag 1 und geht den Weg im eigenen Tempo.
Wo kann ich meine Erlebnisse teilen?
Es gibt zwei Orte, an denen wir Erlebnisse sammeln: Instagram unter #WeTimeJanuar und die Kommentare zu den Wochenbriefen im Substack „Zwischen Wirtschaft & Wunder“. Genauso schön ist es, im kleinen Kreis zu teilen: in deiner WhatsApp-Gruppe, beim Abendessen mit Freunden oder in deinem Tagebuch. Denn beim We-Time Januar geht es darum, dass du für dich und deine Menschen etwas mitnimmst. Um Resonanz, nicht um Reichweite. Teilen ist eine Einladung, keine Pflicht.
Teilen statt allein durchhalten: Erzähl von deinen Begegnungen unter #WeTimeJanuar auf Instagram oder im Newsletter Zwischen Wirtschaft & Wunder (Substack, öffnet in einem neuen Tab).
Start am 4. Januar 2027
Der Vorsatz, den du nicht abbrichst. Weil jemand auf dich wartet.
Quellen
- Harvard Study of Adult Development, Robert Waldinger (Harvard Gazette, 2025) (öffnet in einem neuen Tab)
- Holt-Lunstad, Smith & Layton (2010): Social Relationships and Mortality Risk, PLoS Medicine (öffnet in einem neuen Tab)
- WHO Commission on Social Connection (2025) (öffnet in einem neuen Tab)
- DAK-Gesundheit/Forsa: Gute Vorsätze für 2026 (Dezember 2025) (öffnet in einem neuen Tab)
- Einsamkeitsbarometer 2024, Bundesfamilienministerium (öffnet in einem neuen Tab)
- Liu, Rim, Min & Min (2022): The Surprise of Reaching Out, Journal of Personality and Social Psychology (öffnet in einem neuen Tab)
- Epley & Schroeder (2014): Mistakenly Seeking Solitude, Journal of Experimental Psychology (öffnet in einem neuen Tab)
- Strava-Auswertung zum „Quitter’s Day“ (öffnet in einem neuen Tab)